Donnerstag, 27. Juni 2013

Ewig unerfreuliches Thema: Kindergartenplatz

Kindergartenplätze sind rar. Und in vielen Städten muss man schon Monate, wenn nicht sogar Jahre zuvor sich angemeldet haben. Schlecht, wenn man gerade auf Arbeitssuche ist, am Besten noch frisch umgezogen.

Einen Platz im Kindergarten bekommt man sehr oft erst, wenn man einen Job hat, und eine Arbeit hingegen wird einem erst vermittelt, wenn man Betreuung der Kinder sicherstellen kann. Selbst beim Arbeitsamt muss man die Frage nach der Betreuung positiv beantworten können, sonst gilt man als nicht vermittelbar → daher kein Arbeitslosengeld I.
Man befindet sich also in einem nicht enden wollenden Dilemma.

Von Stadt zu Stadt läuft die Vergabe der Plätze anders, und es tut gut, wenn man sich im Vorfeld darüber informiert. Am Besten fragt man Mütter, die in dem Kindergarten schon ein Kind untergebracht haben, bzw. wendet sich an den Elternbeirat des jeweiligen Kindergartens. Auch mit der Gemeinde bzw. dem Träger des Kindergartens sollte man sich in Verbindung setzen. Der ein oder andere Kindergarten hat vielleicht Notplätze, an die man nur kommt, wenn ortansässige Unternehmen einem die Dringlichkeit bescheinigen (wegen Jobaufnahme).

Überlegenswert wäre auch – wenn man sich eh selbstständig machen möchte und eigentlich glaubt, noch keine Gewerbeanmeldung zu benötigen (da man noch in den Vorbereitungen steckt und mit keinem Geld wirtschaftet) – diesen Gewerbeschein doch bereits zu beantragen. Stunden, die dann für die Planung des eigenen Unternehmes anfallen, können dann auch als Arbeitszeit geltend gemacht werden und man rutscht in der Vergabe der Plätze vielleicht etwas höher. Abhängig natürlich davon, ob Faktoren wie "Arbeitstätigkeit beider Eltern" eine Rolle spielt oder nicht.

Es empfiehlt sich auf jeden Fall, einen Kindergarten nicht erst kurz vor dem vollendeten 3. Lebensjahr des Kindes aufzusuchen, sondern sich am Besten gleich nach der Geburt schlau zu machen: über die örtlichen Anforderungen und auch über die Auslastung des Kindergartens. Sehr wichtig sollte einem auch sein, ob das pädagogische Konzept zu einem paßt. Ansonsten lohnt es sich, mit der in der Gemeinde verantwortlichen Person für Familien Kontakt aufzunehmen. Diese kann einem eventuell an Tagesmütter weiterleiten bzw. private Kindergärten nennen.




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