Sonntag, 29. September 2013

Niedersächsischer Unternehmerinnentag - Eine Zusammenfassung bzw. persönlicher Bericht Teil 1

Gestern war ich zusammen mit 150+ weiteren Frauen auf dem Niedersächsischen Unternehmerinnentag 2013 - Selbstständig in der Digitalen Wirtschaft in Hannover.

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9:15 sollte es los gehen. Naja, sollte der Empfang anfangen =). Ich war mit eine der ersten Teilnehmerinnen die eintrafen. Als erstes besorgte ich mir einen guten Platz im Konferenzsaal und begab mich dann auf die "Suche" nach den ersten Kontakten. Bis 9:45 hatte man dafür nämlich genügend Zeit. Und bei dem ersten Tässchen Kaffee gehörte das "Netzwerken" auch nicht zu den schwersten Aufgaben. Wobei, das muss ich gestehen, richtig was hängengeblieben ist von den ersten Kontakten nicht =).

9:45 gab es dann die offizielle Begrüßung von Daniela Behrens (Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft) und Sabine Tegtmeyer-Dette (Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Landeshauptstadt Hannover). Sympatisch war am Anfang der Rede von Frau Behrens, das Sie sich bewußt ist, das Frauen nicht gerne lange Willkommensreden hören wollen und sie sich daher kurz fassen wolle. In Ihrer Rede wies sie sowohl auf das "Nichtsogernewollen" mancher Banken beim Thema: Kredite an selbstständige Frauen und auf die Wichtigkeit von Netzwerken hin.

Frau Tegtmeyer-Dette hob stattdessen hervor, wie positiv es doch ist, dass so wichtige Posten in der Wirtschaft (Staatssekretär und Wirtschaftsdezernentin) von Frauen innegehalten werden. Sie war zudem hoch erfreut über die große Resonanz auf diese Veranstaltung (150+ Besucher). Interessant für mich war auch der Hinweis auf den Hannover Wettbewerb: Frauen machen Standort. Bis dahin kannte ich diesen noch nicht. Leider für mich auch nicht weiter relevant, da es nur für Unternehmeninnen in Hannover ausgeschrieben ist/wird.



Den ersten "richtigen" Vortrag hielt dann Martina Fiddrich von IBM Deutschland GmbH: Zukunft digital - Karrieremöglichkeiten in der Start-up Branche.

Ihre wichtigsten Punkte/Kernaussagen:
1. steigende Anzahl an Daten -> u. a. durch Internet der Dinge (steigende Daten in Zukunft durch z.B. Kühlschränke, Laufschuhe etc.) -> Schlagwort: Big Data ->
2. Mobilität: Verkauf von Smartphone & portable Devices steigt wo hingegen der Verkauf von Desktop PC's sinkt
3. Social Web/ Social Media -> extremes Wachstum -> Kaufentscheidungen durch Social Media beeinflußt

Zudem wies sie auch daraufhin wie wichtig Frauen in der digitalen Wirtschaft sind. Da Sie eine große Zielgruppe darstellen wäre es auch wichtig das sie bei der "Schaffung" von den Produkten mitwirken. Frauen machen zudem gerne Geschäfte mit anderen Frauen.

Nach diesem Vortrag folgte dann der für mich beste Vortrag am ganzen Tag: Sugarshape.de Ich war beeindruckt wie ungezwungen Sabrina Schönborn von Ihrer Geschäftsidee und deren Umsetzung erzählte. Niemals hätte ich erwartet das man so begeistern das Thema "große Kurven" rüberbringen kann, ohne dabei belächelt zu werden. Aber der Vortrag war einfach nur extrem gut. Die Präsentation informativ, mit Esprit und Witz. Selten das ich Vorträge sehe an denen es einfach nichts zu meckern gibt. Und schön zu sehen, das selbst wenn man anfangs kein Geld, keine Ware und keine Ahnung hat, dann sowas positives dabei rauskommt.

Beim nächsten Vortrag war ich etwas verwirrt und überrascht. Nicht wegen der Sprecherin Carolin Batke von Zampano Studio, sondern wegen den Personen die Sie in ihrem Beitrag noch vorstellte. Frauen in der Spieleindustrie. Ich entdecke dort nämlich eine alte Klassenkameradin wieder =). Mal schauen ob der Kontakt wieder zustande kommt. Ansonsten war der Vortrag für mich zwar recht interessant, aber insgesamt konnte ich aus den anderen Vorträgen/Reden mehr mitnehmen.

Die dritte Rednerin im Bereich "Erfolgreiche Geschäftsmodelle in der digitalen Arbeitswelt" war Jennifer Schietzel von der Webseite Bringwasmit. Interessante Idee, aber da ich dank meiner "Zockerleidenschaft" so viele Freunde in verschiedenen Ländern habe, werde ich die Webseite wohl nicht in Anspruch nehmen müssen =). Gut fand ich ihren Hinweis das Universitäten vielleicht in Zukunft auch mehr für den Plan "Selbstständigkeit" anbieten sollten. Die meisten Uni gehen wohl davon aus das Studenten nach Ihrer Zeit an der Universität in ein Angestelltenverhältniss eintreten und nicht das sie den Wunsch haben sich selbstständig zu machen.

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So hier mache ich ersteinmal einen Cut, den Rest gibt es irgendwann demnächst ^^: Erst einmal wird in den nächsten Tagen ein anderes Projekt mich "fesseln" =)


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